Pfarrmoderator Mag. Simon Eiginger organisierte und begleitete und zeigte den Reisenden damit den Ort seiner priesterlichen Ausbildung.
Erster Programmpunkt war die Feier eines Gottesdienstes in der Kreuzkirche, der gemeinsam mit Pater Sebaldus aus dem Zisterzienserorden zelebriert wurde.
Pfarrmoderator Eiginger führte in seiner Predigt die Entstehungsgeschichte von Heiligenkreuz aus und die Bedeutung des Kreuzes als Symbol für Heil, Leben und Hoffnung.
Die Namensgebung der Klosteranlage kommt von einer Besonderheit. Der Babenberger Herzog Leopold V vermachte dem Stift 1188 eine handgroße Reliquie des Kreuzes, an dem Jesus starb. Diese wird in einer kostbaren Rokokofassung im oberen Altarraum sicher aufbewahrt. Zur Feier des Gottesdienstes wurde sie auf die Altarmitte gestellt.
Nach dem Mittagessen im nahe gelegenen Gasthaus Dornbacherhof wurden die Wallfahrer in zwei Gruppen von Pater Sebaldus und Pater Roman informativ und humorvoll durch die besonderen Orte der Klosteranlage geführt. Es ist beeindruckend, wie man es in damaliger Zeit schaffte, solche Bauwerke für jahrhundertelangen Bestand zu schaffen. Erstaunlich, wie die gotischen Fenster nach über 800 Jahren immer noch im Originalzustand leuchten, als wären sie neu. Fast 20 000 Hektar Grundbesitz bewirtschaftet das Stift, mit dessem Erlös ein Kulturjuwel zu erhalten ist.
Den Abschluss des Tages bildete eine Einkehr im Gasthof Bruckner in Wieselburg. Dabei konnten noch viele schöne Eindrücke dieses Tages besprochen und Begegnungen über die eigene Pfarre hinaus gepflegt werden.